Autor Tom Rainy

  

Home

  

  

  

  

 

Interview im Wochenspiegel Vulkaneifel

Jugendroman aus der Eifel

tw | 29.04.2015

„Nach vier Jahren kehrt der junge Weltenbummler Tim nach Hause zurück. Mit Aushilfsjobs hält er sich über Wasser. Seine alten Freunde und er genießen aufgrund ihrer Vergangenheit keinen guten Ruf in der kleinen Stadt. Aber dann fährt er als Betreuer einer Jugendgruppe in den beliebten Ferienpark Albenhain zu einem Geocaching-Wettbewerb. Dort trifft er auf Anna, ein Mädchen aus reichem Hause. Und plötzlich ist sein Leben nicht mehr dasselbe.“

Seinen ersten Roman „Das Herz von Albenhain“ (ISBN-Nr. 3738609040) hat vor kurzem der Autor Tom Rainy vorgelegt. Hinter dem Pseudonym Tom Rainy steht der Fotograf und Autor Thomas Regnery aus Gerolstein. In seiner Heimat engagiert er sich seit mehr als 20 Jahren in der Jugendbetreuung und hilft auch immer wieder als Lehrer für Physik und Mathematik aus.

Es war schließlich die Idee einer seiner Schützlinge, dass er einmal einen Jugendroman schreiben solle. So entstanden die Geschichten von Tim und Anna, die in der fiktiven Eifelstadt Leyental leben und ihren nicht immer alltäglichen Problemen begegnen. Der erste Teil der Geschichte um den jungen Abenteurer Tim Richthof wird auch schon bald durch einen zweiten und dritten Teil ergänzt werden.

Interview

Sie sind Fotograf mit einem eigenen Studio in Hillesheim. Wir alle kennen Ihr Model-Projekt „Eifel-Elfen“. Wie kommen Sie nun ans Schreiben von Romanen? – Thomas Regnery: "Was viele nicht wissen: Ich hatte mich eine zeitlang im Journalismus betätigt, von daher liegt das Schreiben nahe. Mir schweben seit langem verschiedene Geschichten im Kopf herum, die nun alle aufs Papier drängen"

Wovon handelt die Story in „Das Herz von Albenhain“? – Es ist die Geschichte von einem jungen Mann, der nach einigen Jahren des Weltenbummelns in die Eifel zurückkehrt und versucht, dort wieder Fuß zu fassen. In seiner Jugend hat er viel Mist gebaut und deshalb einen ziemlich verkorksten Ruf. Er engagiert sich ehrenamtlich in der Jugendbetreuung, und während einer Ferienfreizeit lernt er ein äußerst vornehmes, reiches Mädchen kennen. Da prallen zwei völlig unterschiedliche Welten zusammen. Romantik und Abenteuer sind die Grundzüge der Story.

Das ist ja eine ausgesprochene Geschichte für junge Leute, sagen wir, von 15 bis 25. Weshalb haben Sie ausgerechnet dieses Genre und diese Zielgruppe gewählt? – Ich arbeite eigentlich an einem ganz anderen Romanprojekt. Dort geht es um Fantasy auf historischen Grundlagen. Aber da ich ebenfalls durch Jugendbetreuung und meine Nebentätigkeit als Lehrer viel mit Jugendlichen zu tun habe, kam es, dass eine meiner Schützlinge den Wunsch äußerte, ich solle doch mal etwas für junge Leute schreiben.

Verwenden Sie deshalb ein Pseudonym? – Ja. Aber nicht, um unerkannt zu bleiben. Unter meinem richtigen Namen werde ich die eben erwähnte Romanreihe schreiben. Da beide Themen, historienbasierte Fantasy und Jugenliteratur, nicht unbedingt zusammenpassen, verwende ich für letztere ein Pseudonym, das aber dennoch eindeutig meinen richtigen Namen erkennen lässt. Ich möchte lediglich Verwirrung vermeiden und daher die beiden Stilrichtungen voneinander abgrenzen, das ist alles.

Ihre Story spielt in der Eifel, ist das richtig? – Ja. Die genannten Städte und Orte sind jedoch rein fiktiv. Ich möchte, dass alle Eifeler sich gleichermaßen in die Geschichte reinempfinden können. Da soll niemand regional bevorzugt werden.

Damit sind Sie nun einer der zahlreichen Eifel-Autoren. Da würde man ja eigentlich eine andere Thematik von Ihnen erwarten. – Das stimmt. Ich denke jedoch, dass das Thema „Kriminalgeschichten“ in der Eifel in einem zufriedenstellenden Maß bedient wird. Da muss ich nicht auch noch einsteigen.

Sie sagten vorhin, dass Sie sich in der Jugendbetreuung engagieren. Die Hauptfigur in Ihrem Roman tut das auch. Verwenden Sie in Ihrer Geschichte noch mehr autobiografische Aspekte? – So würde ich das nicht sehen. Meine Hauptfigur ist eine komplett erfundene Person. Es lässt sich jedoch leichter schreiben, wenn man seinen Helden in einem Umfeld platziert, das einem selbst vertraut ist. So fließen in die Vorgeschichte der Hauptperson auch Dinge ein, die ich selber auf meinen zahlreichen Reisen erlebt habe. Aber zu sagen, es sei autobiografisch, das wäre Pupes.

Wird es eine Fortsetzung geben? – Es zeigt sich inzwischen, dass sich das Buch recht großer Beliebtheit erfreut. Nicht nur bei jungen Leuten, sondern auch bei Junggebliebenen. Von daher kann ich sagen: Ja, es gibt eine Fortsetzung. Ich habe sie sogar schon geschrieben, und sie wird dieses Jahr noch erscheinen.

 

 

 

 

Bilder und Texte © 2013 bei Thomas Regnery, alle Rechte vorbehalten

Impressum  Haftungsausschluss